Sauerteigbrot wird immer beliebter und immer mehr Menschen versuchen, ihr eigenes Brot zu backen. Und das aus gutem Grund: Das Brot hat eine herrlich knusprige Kruste und einen dezent säuerlichen Geschmack. Aber was macht Sauerteigbrot eigentlich so besonders? In diesem Artikel beantworten wir all deine Fragen – also lies direkt weiter!

Was ist Sauerteigbrot?

Sauerteigbrot ist ein Brot, das mit einem natürlichen Starter anstelle von Hefe gebacken wird. Der Starter – auch Sauerteig genannt – ist ein Gemisch aus Wasser und Mehl, das mehrere Tage fermentiert. Dabei entstehen wilde Hefen und Milchsäurebakterien, die das Brot aufgehen lassen und für den typischen leicht säuerlichen Geschmack sorgen. Die Herstellung von Sauerteigbrot ist eine jahrhundertealte Technik, die schon lange vor der Verwendung von Backhefe genutzt wurde.

Ist Sauerteigbrot gesund?

Es gibt keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege dafür, dass Sauerteigbrot grundsätzlich gesünder ist als normales Brot, aber es bietet einige Vorteile. Durch die natürliche Fermentation können Nährstoffe besser aufgenommen werden. Außerdem vertragen manche Menschen Sauerteigbrot leichter, was es für sie angenehmer macht. Besonders Vollkorn-Sauerteigbrot ist eine gute Wahl, da es reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen und Vitaminen ist.

Ist Sauerteigbrot glutenfrei?

Sauerteigbrot ist nicht glutenfrei, enthält jedoch weniger Gluten als herkömmliches Brot. Dadurch ist es für Menschen mit einer Glutenempfindlichkeit oft bekömmlicher. Für Personen mit Zöliakie ist Sauerteigbrot jedoch nicht geeignet. Du kannst allerdings ein glutenfreies Sauerteigbrot backen, wenn du glutenfreie Mehlarten verwendest.

Was ist der Unterschied zwischen Sauerteigbrot und normalem Brot?

Es gibt mehrere Unterschiede zwischen Sauerteigbrot und normalem Brot, der größte liegt jedoch in der Art der Teiggärung. Sauerteigbrot geht mithilfe eines natürlichen Starters auf und benötigt eine längere Fermentationszeit. Das verleiht dem Brot seinen charakteristischen Geschmack, eine feste Krume und eine bessere Bekömmlichkeit. Normales Brot wird meist mit Bäckerhefe gebacken, wodurch es schneller aufgeht und neutraler im Geschmack ist. Zudem enthält Sauerteigbrot meist weniger Zusatzstoffe als viele Supermarkt-Brote, denen häufig Zucker, Konservierungsstoffe und Backmittel beigefügt werden.

Welches Mehl verwendet man für Sauerteigbrot?

Du kannst Sauerteigbrot aus verschiedenen Mehlsorten backen. Der Starter – also die Basis des Brots – wird häufig mit Roggenmehl angesetzt. Für den Brotteig selbst kannst du unterschiedliche Mehle verwenden, wie Weizenmehl, Vollkorn-Weizenmehl oder Dinkelmehl. Auch Mischungen sind möglich, zum Beispiel 60 % Weizenmehl Type 550 und 40 % französisches Weizenmehl Type T65.

Wie backt man Sauerteigbrot?

Für ein gelungenes Sauerteigbrot brauchst du zuerst einen guten Sauerteig-Starter. Anstelle von Hefe verwendest du diesen Starter, den du mit Wasser, Mehl und Salz vermengst. Danach lässt du den Teig langsam gehen und backst das Brot bei hoher Temperatur, damit es eine knusprige Kruste bekommt. In unserem Webshop findest du nicht nur alle Zutaten und Hilfsmittel für das Brotbacken, sondern auch das Starterpaket für eigenen Sauerteig von Wat Schaft de Podcast. Dieses Paket enthält alle Utensilien zum Selberbacken – inklusive einem Rezeptheft mit klaren Anleitungen.

Was passt gut zu Sauerteigbrot?

Sauerteigbrot lässt sich wunderbar vielfältig belegen – sowohl herzhaft als auch süß. Hier sind ein paar leckere Ideen, was du darauf genießen kannst:

Wie bewahrt man Sauerteigbrot richtig auf?

Damit dein Sauerteigbrot möglichst lange frisch bleibt, solltest du es richtig lagern. Bewahre es an einem kühlen, trockenen Ort in einem Papierbeutel oder einem sauberen Küchentuch auf. So bleibt die Kruste schön knusprig und das Brot hält sich bis zu einer Woche. Möchtest du es länger aufbewahren, kannst du es einfrieren: Luftdicht verpackt hält es bis zu 3 Monate im Gefrierfach.