Liebst du es zu backen und zu kochen, möchtest aber einmal etwas anderes als normalen Kristallzucker verwenden? Dann könnte Palmzucker genau das sein, was du suchst. Dieser natürliche Süßstoff wird seit Jahrhunderten in der asiatischen Küche eingesetzt. Der unraffinierte Zucker ist bekannt für seinen tiefen, karamellartigen Geschmack. Oft findest du ihn unter dem Namen Gula Djawa oder javanischer Zucker, besonders in indonesischen und thailändischen Gerichten. Warum Palmzucker so besonders ist, erfährst du in diesem Artikel.
Was ist Palmzucker?
Palmzucker ist ein natürlicher Zucker, der aus dem Saft von Palmen gewonnen wird. Der frische Palmensaft wird eingekocht, bis er eindickt und anschließend wird er entweder in Formen gegossen oder zu Kristallen gemahlen. Häufig begegnet dir Palmzucker unter den Namen Gula Djawa oder Gula Merah. Der Zucker hat einen reichen, leicht karamellartigen Geschmack.

Palmzucker wird breit eingesetzt, zum Beispiel in asiatischen Desserts, Currys, Saucen und Getränken. Denk an ein gutes Pad Thai, bei dem ein wenig Palmzucker für eine harmonische Balance sorgt. Auch der klassische indonesische Spekkoek erhält durch die leicht rauchige Süße des Palmzuckers seinen unverwechselbaren Geschmack.
Ist Palmzucker gesund?
Im Vergleich zu weißem Zucker enthält Palmzucker etwas mehr Nährstoffe. Er liefert kleine Mengen an Eisen, Magnesium und Kalium. Ein Vorteil ist, dass Palmzucker weniger verarbeitet, ist als normaler Haushaltszucker. Bei der Herstellung kommen keine chemischen Prozesse zum Einsatz, was ihn zu einer natürlichen Alternative machen kann.
Wie kannst du Palmzucker ersetzen?
Hast du keinen Palmzucker zu Hause oder möchtest du eine Alternative ausprobieren? Dann helfen dir diese Optionen weiter. Sie eignen sich gut als Palmzucker Ersatz:
- Kokosblütenzucker: von der Struktur her am ähnlichsten.
- Brauner Zucker: erinnert an den tiefen Karamellgeschmack, ist jedoch etwas süßer.
- Rohrohrzucker: leicht zu verwenden, jedoch ohne die mild würzige Note von Palmzucker.
Was ist Gula Djawa?
In der indonesischen Küche wird häufig Gula Djawa verwendet. Gula bedeutet Zucker und Djawa bezieht sich auf die Insel Java. Der javanische braune Zucker ist ein wichtiger Bestandteil vieler indonesischer Gerichte. Er zeichnet sich durch eine karamellartige Süße mit einer feinen Melassenote aus. Die Farbe reicht von dunkelbraun bis rotbraun und der Geschmack hat eine leichte, angenehm rauchige Tiefe.
Gula Djawa gibt es sowohl flüssig als auch in festen Blöcken. Die festen Stücke müssen oft gerieben oder klein gehackt werden, bevor du sie verwendest. Die flüssige Variante ist ideal für schnelle Zubereitungen, da sie sich in Saucen, Marinaden und Desserts sofort auflöst. Gula Djawa wird gern für Speisen wie Satésaucen, Eintöpfe, Spekkoek oder traditionelle Snacks wie Klepon und Dadar Gulung genutzt.
Womit kannst du javanischen Zucker ersetzen?
Wenn du Gula Djawa ersetzen möchtest, eignet sich eine Mischung aus braunem Zucker und etwas Honig besonders gut. Diese Kombination kommt dem ursprünglichen Geschmack am nächsten.











