Fette stecken in vielen Lebensmitteln, die du täglich verzehrst. Denk zum Beispiel an Butter oder andere Backfette – sie sind beim Backen unverzichtbar. Sie sorgen für Geschmack, Struktur und Feuchtigkeit und können sogar die Haltbarkeit deiner Backkreationen verlängern. Doch welche Fette sind gut – und wie wählst du das richtige Fett für dein Rezept? Finde es heraus in unserem Baktipp!

Was sind Fette?

Fett ist ein wichtiger Bestandteil beim Kochen und Backen. In Backwaren sorgen Fette unter anderem für Geschmack, Konsistenz und Stabilität. Backfette wie Butter und Margarine sind fest genug zum Verarbeiten im Ofen. Darüber hinaus liefern sie Energie sowie die Vitamine A, D und E und enthalten essenzielle Fettsäuren. Dabei unterscheidet man zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren – in der Praxis besteht jedes Fett aus einer Mischung beider Arten.

Der Unterschied zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten

Du hast es bestimmt schon oft auf Verpackungen gelesen: gesättigte oder ungesättigte Fette. Der Unterschied ist einfach – gesättigte Fette gelten als weniger gesund, während ungesättigte Fette als die bessere Wahl für deinen Körper gelten.

Sind gesättigte Fette gesund?

Ein übermäßiger Konsum gesättigter Fette erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine kleine Menge ist in Ordnung, aber zu viel kann die Blutgefäße nach und nach verengen.

Was sind gesunde Fette?

Gesunde Fette sind ungesättigte Fettsäuren. Sie liefern wichtige Nährstoffe und unterstützen den Körper auf vielfältige Weise. Diese Lebensmittel enthalten gesunde Fette und sind eine gute Wahl:

  • Fettreicher Fisch: Hering, Thunfisch, Makrele und Lachs
  • Avocados
  • Nüsse: Mandeln, Walnüsse und Cashewkerne
  • Samen: Leinsamen und Chiasamen
  • Öle: Kokosöl und Olivenöl
  • Eier

Sind ungesättigte Fette gesund?

Ja! Ungesättigte Fette helfen, den Cholesterinspiegel zu senken und senken somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem liefern sie essenzielle Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann – diese sind wichtig für deine Gesundheit. Sie tragen unter anderem bei zu:

  • Der Aufnahme fettlöslicher Vitamine wie A, D und E
  • Der Zellstruktur im Körper
  • Der Stärkung des Immunsystems
  • Der Gesundheit des Gehirns

Wie viel Fett braucht man pro Tag?

Zu viel Fett ist nie gut – aber auch zu wenig kann problematisch sein. Experten empfehlen, dass 20 bis 40 % der täglichen Energiezufuhr aus Fett bestehen sollte.

Verschiedene Arten von Backfetten

Jetzt, wo du den Unterschied zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten kennst, schauen wir uns die gängigsten Backfette an.

Butter

Butter ist ein streichfähiges Fett aus Milch. Sie enthält die Vitamine A, D und E sowie überwiegend gesättigte Fettsäuren. Der Fettanteil liegt zwischen 80 und 90 %:

  • Gesalzene Butter: ideal für herzhafte Rezepte, bei denen ein salziger Geschmack gewünscht ist.
  • Ungesalzene Butter: besser für süße Gebäcke – so kannst du den Salzgehalt selbst steuern.

Margarine

Margarine enthält – wie Butter – die Vitamine A, D und E. Sie ist eine kostengünstigere Alternative mit weicherer Konsistenz und lässt sich gut zum Backen verwenden.

Halbfettmargarine

Halbfettmargarine enthält mehr Wasser und weniger Fett. Dadurch ist sie für das Backen weniger geeignet, da sie deine Teige weniger stabil macht.

Shortening

Shortening ist ein vollständig gehärtetes pflanzliches Fett mit einem höheren Schmelzpunkt als Butter. Es sorgt dafür, dass dein Teig im Ofen länger stabil bleibt – ideal für Plätzchen, Tortenböden oder luftige Buttercreme. Wichtig: Shortening enthält keine Feuchtigkeit – wenn du es als Ersatz für Butter verwendest, solltest du etwas Wasser oder Milch hinzufügen.

Kokosöl

Kokosöl ist eine pflanzliche Alternative, die oft in veganen Rezepten verwendet wird. Es hat ein leichtes Kokosaroma und kann je nach Temperatur fest oder flüssig verwendet werden.

Flüssige Öle

Flüssige Öle wie Olivenöl oder Sonnenblumenöl sind reich an ungesättigten Fettsäuren und ideal zum Backen und Kochen. Öle wie Sesamöl, Leinöl oder Nussöle eignen sich dagegen nicht für hohe Temperaturen – sie solltest du lieber kalt verwenden.