Fängst du gerade erst mit dem Backen an und fragst dich, welche Backformen in deiner Küche nicht fehlen sollten? Dann ist es sicher hilfreich, mehr über die verschiedenen Backformen zu erfahren. Es gibt unzählige Varianten in unterschiedlichen Größen, Formen und Materialien – von Metall- und Silikonbackformen bis hin zu Papierbackformen. In diesem Artikel stellen wir die beliebtesten Backformen vor und erklären, wofür sie am häufigsten verwendet werden. Lies weiter und erfahre mehr!

Springform

Eine der bekanntesten Backformen ist die Springform. Sie eignet sich perfekt für die Zubereitung von Kuchen und Torten – von Apfelkuchen über Käsekuchen bis hin zu Quiches. Falls du noch keine Springform besitzt, solltest du dir unbedingt eine zulegen. Es gibt sie in verschiedenen Größen, wobei eine Standard-Springform einen Durchmesser von etwa 24 cm hat und über einen herausnehmbaren Boden verfügt. So lassen sich Kuchen besonders einfach aus der Form lösen.

Tortenform

Eine Tortenform ist der Springform sehr ähnlich, hat jedoch einen festen Boden. Diese Form eignet sich besonders gut für Biskuitböden, da sie durch den geschlossenen Boden eine gleichmäßige Backstruktur ermöglicht. Tortenformen gibt es in runder und eckiger Ausführung. Da sie keinen abnehmbaren Rand haben, ist es besonders wichtig, dass die Form über eine gute Antihaftbeschichtung verfügt. Zusätzlich empfiehlt es sich, sie vor dem Backen mit Butter oder Backtrennspray einzufetten.

Kastenform

Ein Stück selbstgebackener Kuchen passt immer gut zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Klassischerweise wird Rührkuchen in einer rechteckigen Kastenform gebacken. Eine Standard-Kastenform ist etwa 25 cm lang und ergibt rund 12 Kuchenstücke. Diese Formen sind in verschiedenen Größen erhältlich und verfügen meist über eine Antihaftbeschichtung.

Brownie-Backform

Wenn du Schokolade liebst, darf eine Brownie-Backform in deiner Sammlung nicht fehlen. Diese Form ist typischerweise quadratisch, mit einer Standardgröße von 20 x 20 cm. Da Brownie-Backformen etwas kleiner und höher sind als Kastenformen, gelingen damit besonders saftige, chewy Brownies. Diese Form eignet sich auch ideal für Blondies, Riegel oder Butterkuchen.

Brotbackform

Auf den ersten Blick ähnelt eine Brotbackform einer Kastenform. Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterschied: Brotbackformen sind meist etwas breiter und kürzer. Sie sind ideal für klassische Brote wie Weizen- oder Roggenbrot. Falls du ein rustikales Sauerteigbrot backen möchtest, empfehlen wir eine gusseiserne Backform oder einen Bräter.

Gugelhupfform

Falls du eine besondere Alternative zu klassischem Kuchen suchst, ist eine Gugelhupfform eine tolle Wahl. Gugelhupfkuchen sind im Grunde genommen normale Rührkuchen, jedoch mit einer hübschen, runden Form und einem Loch in der Mitte. Dadurch wirkt der Kuchen direkt festlicher. Diese Formen sind in vielen Designs erhältlich. Besonders hochwertige Gugelhupfformen bestehen aus Aluminiumguss, was für eine gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt und eine lange Lebensdauer garantiert.

Muffin- und Cupcake-Backform

Für Cupcakes und Muffins benötigst du eine spezielle Muffin-Backform. Diese gibt es in verschiedenen Größen – von Mini-Muffins bis hin zu großen Muffins. Zwar werden Cupcakes meist in Papierförmchen gebacken, doch diese sind oft nicht stabil genug, um den Teig in Form zu halten. Deshalb solltest du sie in eine Muffin-Backform setzen, damit sie schön gleichmäßig aufgehen. Muffinformen gibt es aus Metall oder Silikon.

Wie reinigt man Backformen richtig?

Damit deine Backformen lange halten, ist die richtige Reinigung entscheidend. Besonders bei Metallformen solltest du darauf achten, sie nicht in die Spülmaschine zu geben, da sie sonst rosten können. Reinige sie stattdessen per Hand mit warmem Wasser und etwas Spülmittel. Falls Teigreste eingebrannt sind, lasse die Form in heißem Wasser mit Spülmittel einweichen, anstatt sie mit einer harten Bürste zu schrubben – so vermeidest du Kratzer. Nach dem Waschen ist es wichtig, die Backformen gründlich abzutrocknen. Falls Wasserreste in den Rillen oder Ecken zurückbleiben, kannst du die Form für einige Minuten in einen warmen Ofen stellen, damit sie vollständig trocknet.