Wenn du regelmäßig backst, hast du bestimmt schon einmal von frischer Hefe und Trockenhefe gehört. Viele fragen sich jedoch, welche der beiden Sorten besser geeignet ist und ob sich das Ergebnis verändert, wenn du eine andere Hefesorte verwendest als im Rezept angegeben. In diesem Artikel erklären wir dir alles Wichtige darüber, damit du künftig ohne Unsicherheiten backen kannst. Lies also schnell weiter! 

Was ist die Funktion von Hefe? 

Hefe sorgt dafür, dass der Zucker im Teig in Kohlendioxid umgewandelt wird. Dabei entstehen kleine Gasbläschen, die den Teig auflockern und ihn aufgehen lassen. Durch dieses Rühren und Aufgehen gewinnt der Teig an Volumen und es entsteht ein luftiges Brot. Hefe ist deshalb ein unverzichtbarer Bestandteil beim Backen von Brot und vielen anderen Gebäcken. 

Was ist der Unterschied zwischen frischer Hefe und Trockenhefe? 

Die beiden bekanntesten Hefesorten sind frische Hefe und Trockenhefe. Beide eignen sich zum Aufgehen von Teigen, unterscheiden sich aber in Zusammensetzung, Aktivierung und Anwendung. Hier erklären wir dir den Unterschied zwischen Trockenhefe und frischer Hefe Schritt für Schritt. 

Frische Hefe 

Frische Hefe besteht aus weichen, feuchten Blöcken oder kleinen Körnern, die lebende Hefezellen enthalten. Diese Hefe musst du vor der Verwendung aktivieren, indem du sie in lauwarmem Wasser auflöst. Da frische Hefe nur begrenzt haltbar ist, solltest du sie immer kühl lagern. 

Trockenhefe 

Trockenhefe, auch Instanthefe genannt, ist ein feines Pulver. Der große Vorteil: Du kannst Trockenhefe direkt zu den Zutaten geben, ohne sie vorher zu aktivieren. Durch die enthaltenen Konservierungsstoffe ist sie deutlich länger haltbar. Du musst Trockenhefe nicht im Kühlschrank lagern, ein dunkler Platz bei Zimmertemperatur reicht aus. 

Kann man frische Hefe durch Trockenhefe ersetzen? 

Viele Hobbybäcker fragen sich: Kann man frische Hefe durch Trockenhefe ersetzen? Die Antwort ist ja. Oft steht im Rezept frische Hefe, während Trockenhefe leichter erhältlich ist. Du kannst beide Sorten problemlos austauschen, wenn du die richtige Menge nutzt. Die Umrechnung lautet 1 zu 3: 1 g Trockenhefe entspricht 3 g frischer Hefe. Wenn in deinem Rezept also 9 g frische Hefe stehen, verwendest du stattdessen 3 g Trockenhefe. 

Worauf solltest du bei der Verwendung von Hefe achten? 

Hefe funktioniert am besten, wenn sie warm, aber nicht heiß wird. Die Zutaten dürfen daher weder zu kalt noch zu warm sein. Achte außerdem darauf, Salz und Hefe nicht direkt zu vermischen. In vielen Rezepten kommen beide Zutaten vor, aber zu enger Kontakt kann die Hefe schwächen und das beeinflusst das Ergebnis. Außerdem arbeitet Hefe besonders gut, wenn der Teig lang genug geknetet wird. 

Wo kannst du Hefe kaufen? 

Frische Hefe findest du in vielen Supermärkten im Kühlregal. Trockenhefe ist noch einfacher erhältlich, denn du kannst sie ganz bequem auf Baktotaal.de bestellen. Dort findest du ein großes Sortiment an verschiedenen Instanthefesorten: von kleinen 9-g-Päckchen bis zu großen 500-g-Packungen. Schau dir unser Sortiment an und hole dir ganz einfach die Menge, die du brauchst!