Kardamom ist ein Gewürz aus der Kardamompflanze. Diese Pflanze gehört zur Familie des Ingwers. Das Gewürz verleiht Gebäck einen warmen, würzigen Duft mit Noten von Zitrus, Eukalyptus und Bergamotte. Kardamom kommt ursprünglich aus Südindien und ist seit Jahrhunderten in Küchen auf der ganzen Welt beliebt. Die kleinen Kapseln mit schwarzen Samen haben einen intensiven Geschmack und sind ideal für alle, die feine und aromatische Aromen mögen. Backen mit Kardamom ist besonders in skandinavischen und nahöstlichen Rezepten verbreitet. Du findest es in Brot, Keksen, Kuchen und sogar in Currys.
Wie schmeckt Kardamom?
Viele Menschen möchten wissen: Wie schmeckt Kardamom? Es gibt drei Sorten Kardamom.
- Grüner Kardamom: hat einen frischen, klaren Geschmack, der an Tanne, Zitrone und Minze erinnert.
- Schwarzer Kardamom: hat ein rauchiges, erdiges Aroma mit einer leicht bittersüßen Note. Diese Sorte wird oft in traditionellem Chai verwendet.
- Weißer Kardamom: schmeckt milder. Es handelt sich um gebleichten grünen Kardamom, der dadurch etwas sanfter im Aroma ist. Diese Sorte nutzt du vor allem für helle Teige und Gebäck, damit die Farbe erhalten bleibt.

Wie verwendest du Kardamom?
Das hängt davon ab, in welcher Form du Kardamom kaufst. Du bekommst das Gewürz als ganze Kapseln, lose Samen oder gemahlenes Pulver. Ganze Kapseln kannst du leicht anquetschen, damit sich das Aroma entfaltet, und sie anschließend in Milch oder Sahne ziehen lassen. Für Kekse und Kuchen eignet sich gemahlener Kardamom gut, da du ihn einfach unter den Teig rühren kannst. Achte dabei auf die Menge. Die Würze ist kräftig und schon eine kleine Menge reicht oft aus.
Wie bewahrst du Kardamom auf?
Kardamom solltest du in einer luftdichten Verpackung an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort lagern. Vorgemahlener Kardamom ist bis zu neun Monate haltbar. Du kannst ihn auch einfrieren, jedoch verliert aufgetaute Ware etwas von der frischen und intensiven Würze.
Backen mit Kardamom
Vielleicht fragst du dich manchmal: Für was ist Kardamom gut? Die Antwort darauf ist das du super mit Kardamom backen kannst. Kardamom nutzt du vor allem für süßes Gebäck. Das Gewürz verleiht eine warme, leicht frische Note, die gut zu Zimt, Vanille und Zitrus passt. In Deutschland findest du Kardamom häufig in Gugelhupf, Zimtschnecken, Keksen und Desserts wie Milchreis oder Pudding. In Skandinavien gehört es fest in Kaffeebrot und in Indien ist es beliebt in Chai und Reisdesserts. Wenn du einen halben Teelöffel gemahlenen Kardamom in Kuchen-, Keks- oder Brotteig gibst, entsteht eine feine würzige Note. Das macht Kekse duftender, Brot milder im Geschmack und Kuchen eleganter. Auch zu Sommerfrüchten wie Orange oder Pfirsich passt Kardamom sehr gut. Möchtest du es ausprobieren? Dann back doch einmal diese leckeren Kardamombrötchen.









