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Oliebollen Rezept

Zum Jahreswechsel dürfen sie einfach nicht fehlen: Oliebollen! In den Niederlanden gehören sie zu Silvester wie das Feuerwerk, und viele haben daraus längst eine eigene Tradition gemacht. Natürlich kannst du sie auch kaufen, aber selbst gemacht schmecken sie einfach am besten. Mit unserem Rezept backst du herrlich fluffige Oliebollen mit Rosinen, Apfelstückchen oder ganz pur. Lies gleich weiter und probier’s aus!

± 2 Stunden Zubereitungszeit ± 1 Stunde Wartezeit 30 Personen 5/5 (1 Bewertung)

Zum Jahreswechsel dürfen sie einfach nicht fehlen: Oliebollen! In den Niederlanden gehören sie zu Silvester wie das Feuerwerk, und viele haben daraus längst eine eigene Tradition gemacht. Natürlich kannst du sie auch kaufen, aber selbst gemacht schmecken sie einfach am besten. Mit unserem Rezept backst du herrlich fluffige Oliebollen mit Rosinen, Apfelstückchen oder ganz pur. Lies gleich weiter und probier’s aus!

Zutaten aus unserem Onlineshop:

  • 735 g Weizenmehl Type 550
  • 75 g Molen de Hoop Backmittel für Früchtebrot
  • 30 g feiner Kristallzucker
  • 220 g Rosinen
  • 12 g Salz
  • Backthermometer
  • Erdnussöl (Arachideöl) zum Frittieren

Weitere Zutaten:

  • 660 ml lauwarmes Wasser (ca. 30 °C)
  • ⅓ Fläschchen Bier
  • 65 g frische Hefe
  • Etwas frisch geriebene Zitronenschale
  • 55 ml verquirlte Eier (ca. 1 Ei)
  • 45 g ungesalzene Butter
  • 55 g gehackte Apfelstücke
  • 2 Eimer (ein großer, ein kleiner)

*Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben!

Einkaufsliste

Alle Zutaten für dieses Rezept. Brauchst du einen Artikel nicht? Dann gib einfach 0 ein.
Kochsalz 1 kg
1,09 
+
BrandNewCake Digitales Thermometer/Timer -50 bis 300 °C
15,98 
+
Levo Erdnussöl 3 Liter
13,98 
+
Rosinen Sultana 350 g
4,69 
+
Feiner Kristallzucker von Van Gilse 750 g
1,40 
+
Molen de Hoop Brotverbesserer Früchtebrot 250 Gramm
3,99 
+
Molen de Hoop Patentmehl 1 kg
3,39 
+

Rezept

  1. Weiche die Rosinen am Vorabend in lauwarmem Wasser ein.
  2. Lass sie danach gut abtropfen und breite sie auf einem Geschirrtuch aus.
  3. Gib Hefe, Wasser, Mehl, Backmittel, Zucker, Eier, Butter und Zitronenschale in eine Rührschüssel.
  4. Verrühre alles etwa 8 Minuten lang zu einem glatten Teig.
    Tipp: Der Teig ist fertig, wenn er sich deutlich vom Schüsselrand löst.
  5. Gib nun Bier und Salz zum Teig und vermenge alles gründlich.
  6. Hebe zum Schluss die Rosinen und Apfelstückchen unter.
    Tipp: Der Teig sollte eine Temperatur von etwa 26 °C haben.
  7. Fülle den Teig in den kleineren Eimer.
    Tipp: Du kannst die Rosinen und Äpfel auch weglassen, wenn du lieber klassische Oliebollen magst.
  8. Fülle den großen Eimer mit etwas warmem Wasser.
  9. Stelle den kleinen Eimer mit dem Teig in den großen Eimer.
  10. Feuchte ein Geschirrtuch leicht an und wringe es aus.
  11. Lege das Tuch über den Teigeimer.
  12. Verschließe den Eimer mit einem Deckel.
  13. Lass den Teig etwa 1 Stunde gehen.
  14. Erhitze das Erdnussöl in einer Fritteuse oder einem großen Topf auf 200 °C.
  15. Forme mit einem Eisportionierer kleine Kugeln aus dem Teig und gib sie vorsichtig ins heiße Fett.
  16. Backe die Oliebollen in etwa 5 Minuten goldbraun und gar.
Hast du dieses Rezept ausprobiert? Wir sind gespannt, wie es dir gefallen hat!

Nützliche Informationen

Woher kommen Oliebollen?

Wusstest du, dass Oliebollen eine echte niederländische Tradition zu Silvester sind? Unsere belgischen Nachbarn feiern inzwischen gern mit, doch die Ursprünge liegen wohl im Mittelalter, irgendwo zwischen den Niederlanden und dem heutigen Belgien. Eine Theorie besagt, dass sephardische Juden das Rezept mit nach Holland brachten, als sie im 15. Jahrhundert aus Spanien und Portugal flüchteten. Sie feierten im Winter das Lichterfest Chanukka mit frittierten Teigbällchen, Sufganiyot, die den heutigen Oliebollen sehr ähnlich sind.

Vom Fladen zur Kugel

Bis ins 17. Jahrhundert wurden Oliebollen eher als flache „Ölkuchen“ zubereitet. Erst als es mehr und bessere Bratöle gab, entstanden die kugelförmigen Bollen. In einem Kochbuch des 18. Jahrhunderts („De Volmaakte Hollandsche Keukenmeid“) wurde erstmals empfohlen, mehr Öl zu verwenden, das machte die Bollen luftiger und runder. Ab 1868 tauchte das Wort „Oliebol“ dann auch im Wörterbuch Van Dale auf. Seit dem frühen 20. Jahrhundert ist der „Ölkuchen“ verschwunden, geblieben ist der Oliebol!

Probiere auch unsere anderen Oliebollen-Rezepte!

Du liebst die klassische Variante, möchtest aber auch mal etwas Neues ausprobieren? Dann schau dir unsere kreativen Rezepte an, zum Beispiel für Oliebollen mit eingekochten Birnen oder gefüllte Oliebollen mit Pudding und Kirschen. Auch Oliebollen mit einem Hauch Alkohol findest du in unserem Blog. Hier geht’s zur ganzen Übersicht!

So bewahrst du Oliebollen richtig auf

Du hast ein paar Oliebollen übrig? Lass sie vollständig abkühlen und verpacke sie luftdicht. Bei Zimmertemperatur halten sie sich etwa 3 Tage. Du kannst sie auch einfrieren, so bleiben sie bis zu 2 Monate frisch. Einfach bei Raumtemperatur auftauen und gegebenenfalls im Ofen kurz aufbacken.

Zeig uns deine Oliebollen!

Hast du mit unserem Rezept selbst Oliebollen gebacken? Dann freuen wir uns sehr, wenn du uns zeigst, wie sie geworden sind! Teile ein Foto in deiner Instagram-Story und tagge uns mit @baktotaal.de, so können wir deine Kreation auch mit unserer Community teilen. Das macht uns immer große Freude!

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