Beim Backen sind selbsttreibendes Mehl und Weizenmehl zwei häufig verwendete Zutaten. Auch wenn sie sich ähneln, kannst du sie in Rezepten nicht ohne Anpassungen austauschen. In diesem Artikel erfährst du, was der Unterschied zwischen selbsttreibendem Mehl und Mehl ist, wann du welches verwendest und worauf du bei der Wahl der richtigen Zutaten achten solltest. Lies also schnell weiter!
Was ist Mehl?
Mehl ist ein fein gemahlenes Produkt, das aus Weizen gewonnen wird. Es bildet die Basis für unzählige Backrezepte, von Brot und Kuchen bis hin zu Keksen und Torten. Mehl besteht hauptsächlich aus Stärke und Gluten, die Struktur und Elastizität in deinen Teigen erzeugen. In vielen Rezepten musst du ein Triebmittel wie Backpulver oder Hefe hinzufügen, abhängig vom gewünschten Ergebnis. Dadurch ist Mehl sehr vielseitig, erfordert aber auch etwas Genauigkeit beim Abwiegen und Mischen der Zutaten.
Was ist selbsttreibendes Mehl?
Selbsttreibendes Mehl ist im Grunde genommen Weizenmehl, dem bereits ein Triebmittel, meistens Backpulver, beigemischt wurde. So musst du selbst kein zusätzliches Triebmittel zufügen. Es ist besonders praktisch für einfache Backrezepte wie Kuchen, Muffins oder Scones. Das enthaltene Backpulver sorgt dafür, dass dein Gebäck beim Backen schön locker und weich wird. Da das Mischverhältnis bereits optimal abgestimmt ist, musst du dir keine Gedanken über die Mengen von Mehl und Backpulver machen.
Was ist der Unterschied zwischen selbsttreibendem Mehl und normalem Mehl?
Der wichtigste Unterschied liegt im Triebmittel. Normales Mehl ist reines, gemahlenes Getreide ohne Zusätze. Selbsttreibendes Mehl enthält bereits Backpulver. Das wirkt sich direkt auf die Anwendung im Rezept aus. Hier die Unterschiede im Überblick:
- Zusammensetzung: Mehl enthält kein Triebmittel, selbsttreibendes Mehl dagegen schon.
- Anwenderfreundlichkeit: Selbsttreibendes Mehl ist sofort einsatzbereit, ideal für Anfänger oder wenn es schnell gehen muss. Bei normalem Mehl musst du das Triebmittel selbst abwiegen und hinzufügen.
- Vielseitigkeit: Mehl ist flexibler einsetzbar, weil du je nach Rezept die Art und Menge des Triebmittels anpassen kannst. Selbsttreibendes Mehl ist fest auf ein bestimmtes Mischverhältnis ausgelegt.

Wann benutzt du Mehl oder selbsttreibendes Mehl?
Das hängt davon ab, was du backen möchtest. Mehl wird meist für Brot, Pizza oder Teige verwendet, die ein spezielles Triebmittel oder längere Gehzeiten erfordern. Selbsttreibendes Mehl eignet sich dagegen perfekt für einfache Rezepte wie Kuchen oder Muffins.
Kannst du Mehl durch selbsttreibendes Mehl ersetzen?
Nicht immer. Der Grund ist die bereits enthaltene Triebkraft im selbsttreibenden Mehl. In Rezepten, die sowohl Mehl als auch Backpulver vorsehen, kannst du es als Ersatz nutzen. Fehlt Backpulver jedoch im Rezept, funktioniert der Ersatz nicht. Selbsttreibendes Mehl enthält etwa 3 % Backpulver. Beispiel: Ein Rezept verlangt nach 100 g Mehl und 6 g Backpulver. Dann kannst du 100 g selbsttreibendes Mehl plus 3 g zusätzliches Backpulver verwenden. Das Mehl bringt 3 g Backpulver bereits mit, sodass du nur noch 3 g zufügen musst.
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