Du schmeckst es in einem warmen Apfelkuchen, streust es über dein Porridge und lässt es fröhlich in deinem Latte schwimmen. Ja, wir sprechen von Zimt! Dieses goldbraune Gewürz ist vielleicht klein, aber groß im Geschmack und in seiner Beliebtheit. Doch was wissen wir eigentlich wirklich über diesen duftenden Alleskönner? Woher kommt er, ist er gesund und was sind die Unterschiede zwischen den Zimtsorten? In diesem Artikel erfährst du alles über Zimt und warum er sich einen festen Platz in unseren Küchen erobert hat.
Was ist Zimt?
Zimt ist ein Gewürz, das aus der Rinde des Zimtbaums stammt. Sobald die Rinde entfernt und getrocknet ist, rollt sie sich zu den bekannten Zimtstangen auf. Diese kannst du direkt verwenden oder zu Zimtpulver mahlen.
Es gibt zwei Hauptarten von Zimt, die du in der Küche findest:
- Cassia-Zimt: die am häufigsten verkaufte Sorte, dunkler in der Farbe und etwas kräftiger im Geschmack.
- Ceylon-Zimt: auch bekannt als der „echte Zimt“, heller in der Farbe und milder im Geschmack.

Woher kommt Zimt?
Zimt wird bereits seit Tausenden von Jahren genutzt. Das Gewürz stammt ursprünglich aus Südostasien, vor allem aus Sri Lanka, Indien, Indonesien und China. Heute wird es in mehreren Ländern angebaut, doch Sri Lanka ist nach wie vor der Ort, an dem der beste Ceylon-Zimt wächst.
Wie wächst Zimt?
Zimt kommt vom Cinnamomum-Baum. Dieser Baum wird wegen seiner Rinde angebaut. Um Zimt zu gewinnen, schneidet man Stücke der Rinde von jungen Zweigen ab. Dabei handelt es sich um die innere Schicht der Baumrinde, nicht die harte Außenseite, sondern die duftende, weiche Innenschicht.
Wie wird Zimt hergestellt?
Der Prozess beginnt mit dem Abschneiden junger Triebe des Baumes. Die äußere Rinde wird entfernt, und die innere Rinde wird abgelöst und in die Sonne gelegt, um zu trocknen. Während des Trocknens rollt sich die Rinde zusammen und bildet so die typischen Zimtstangen.
Wofür ist Zimt gut?
Zimt könnte in vielerlei Hinsicht eine positive Wirkung haben, zum Beispiel:
- Unterstützung der Verdauung
- Stabilisierung des Blutzuckerspiegels
- Verbesserung der Blutzirkulation
- Verringerung von Entzündungen im Körper
- Bekämpfung von Bakterien und Pilzen
Beachte jedoch: Zimt ist kein Wundermittel. Die Wirkungen sind bisher nur in kleinem Maß erforscht. Trotzdem kann Zimt eine interessante und gesunde Ergänzung deines Speiseplans sein.
Ist Zimt gesund?
Ja! Zimt hat eine lange Geschichte als Heilgewürz und wird in vielen Kulturen wegen seiner gesundheitlichen Vorteile geschätzt. Er enthält Antioxidantien und besitzt entzündungshemmende Eigenschaften. Außerdem wird Zimt häufig mit der Regulierung des Blutzuckerspiegels in Verbindung gebracht. Deshalb ist er eine beliebte Wahl bei Menschen mit Diabetes.
Was bewirkt Zimt im Körper?
Zimt regt den Stoffwechsel an, hat eine leicht wärmende Wirkung und trägt zu einem stabilen Blutzuckerspiegel bei. Deshalb fühlst du dich nach einem Snack mit Zimt oft satt und energiegeladen, ohne den schnellen Anstieg und Abfall, den Zucker sonst verursacht. Außerdem kann Zimt den Appetit zügeln, besonders in Kombination mit Ballaststoffen und Eiweiß.
Was ist Ceylon-Zimt?
Der „echte“ Zimt wird auch Ceylon-Zimt genannt. Diese Sorte stammt aus Sri Lanka und gilt als der Zimt mit der besten Qualität. Er hat einen milderen, süßeren Geschmack als Cassia-Zimt und enthält deutlich weniger Cumarin. Dadurch ist Ceylon-Zimt die gesündere Wahl für alle, die regelmäßig Zimt verwenden.
Backen mit Zimt
Zimt ist ein echter Klassiker in der Backwelt. Er verleiht Gebäck nicht nur Geschmack, sondern schon sein Duft beim Backen ist unwiderstehlich! Stell dir vor: ein luftiger Zimtkuchen mit knuspriger Zuckerkruste, klassische Zimtschnecken aus Blätterteig, die beim Backen karamellisieren, oder knusprige Zimtplätzchen, die perfekt zu einer Tasse Tee passen. Und natürlich darf auch der offene Apfelkuchen mit Zimt nicht fehlen, ein zeitloser Favorit!















