Pizza backen kann einfach wirken, aber es gibt ein paar wichtige Dinge, die du wissen solltest, um eine perfekte Pizza zu machen. Hast du genug von Tiefkühlpizzen und willst du selbst eine echte Pizza backen? Dann achte auf drei Dinge: Teig, Ofen und Beläge. Mit der richtigen Vorgehensweise bekommst du einen knusprigen Boden, luftigen Teig und den vollen Geschmack frischer Zutaten. Lies alle Tipps und Tricks in unserem Backtipp!
Woher kommt Pizza eigentlich?
Pizza stammt ursprünglich aus Italien, besonders aus Neapel. Dort backten die Menschen schon vor Jahrhunderten flache Brote mit Tomate, Käse und etwas Kräutern. Die bekannte Margherita wurde sogar nach der Königin benannt, die so begeistert davon war, dass sie den ganzen Teller aufhing. Seitdem hat Pizza die Welt erobert. Heute kann man alles darauf tun: klassisch mit Käse und Tomate oder ausgefallen mit Ananas, Hähnchen oder Trüffel. Kurz gesagt: Pizza ist italienischen Ursprungs, aber jetzt überall ein Hit.

Was kommt auf eine Pizza?
Hast du dich schonmal gefragt „Wie belege ich eine Pizza?“ Dann findest du hier ein paar Ideen für deine nächste Pizza!
- Käse
- Fleisch
- Gemüse
- Fisch
- Gewürze
Welcher Käse für Pizza?
Der am häufigsten verwendete Käse ist Mozzarella, weil er gut schmilzt und einen cremigen Geschmack bringt. Außerdem werden oft Käse wie Parmesan, Gorgonzola oder Provolone als zusätzliche Beläge verwendet, um mehr Geschmack zu geben.
Welcher Schinken für Pizza?
Für Pizza wird meistens gekochter Schinken verwendet, wie Prosciutto Cotto. Auch roher Schinken wie Prosciutto di Parma wird oft erst nach dem Backen hinzugefügt, für einen intensiveren Geschmack.
Welche Salami für Pizza?
Auf Pizza wird oft würzige Salami wie Napoli Salami oder Pepperoni verwendet. Diese bringen eine würzige und leicht scharfe Note, die gut zu geschmolzenem Käse und Tomatensauce passt.
Welche Tomatensoße für Pizza?
Am häufigsten werden San Marzano-Tomaten für eine vollmundige, süße Sauce verwendet. Diese Tomaten enthalten mehr Fruchtfleisch und weniger Flüssigkeit als andere Tomatensorten.
Welche Kräuter auf Pizza?
Typische Kräuter sind Oregano, Basilikum und Thymian. Oregano wird oft mitgebacken, während frischer Basilikum meistens nach dem Backen hinzugefügt wird, für ein frisches Aroma. Auch Knoblauch (oder Knoblauchpulver), Chili-Flocken und schwarzer Pfeffer werden regelmäßig für zusätzliche Würze eingesetzt.
Welches Gemüse auf Pizza?
Man kann viele verschiedene Arten an Gemüse auf Pizza legen, aber Paprika, Zwiebel, Champignons, Spinat, Zucchini, Aubergine, Artischocken und schwarze Oliven sind die häufigsten.
Welches Mehl für Pizza?
Verwende starkes Mehl oder spezielles Pizzamehl, wie Tipo 00. So wird der Teig elastisch, luftig und schön knusprig.
Wie lange muss eine Pizza in den Ofen?
In einem normalen Haushaltsofen:
- Temperatur: 220–250 °C (Ober- und Unterhitze oder Umluft)
- Backzeit: 10–15 Minuten
- Platziere die Pizza in der Mitte oder auf einem Pizzastein / einer Pizzaplatte, wenn du eine hast. Für einen knusprigen Boden kannst du den Ofen gut vorheizen und die Pizza auf eine heiße Backplatte legen.
In einem Pizzaofen (z. B. Holzofen):
- Temperatur: 400–500 °C
- Backzeit: 60–90 Sekunden
- Diese Öfen sind extrem heiß, deshalb muss die Pizza ständig beobachtet und eventuell gedreht werden, damit sie nicht verbrennt.
Die Pizza ist fertig, wenn:
- der Käse geschmolzen und leicht goldbraun ist,
- der Boden fest und leicht knusprig ist,
- die Ränder schön aufgegangen und gebacken sind.
Wie lange lässt sich Pizza aufbewahren?
Pizza backen ist das eine, aber aufzubewahren ist eine andere Sache. Willst du deine Pizza später noch aufwärmen? Das geht! Solange die Beläge stabil sind, wie Schinken oder Salami, ist das kein Problem. Gemüse hingegen wird manchmal weich. Bewahre deine Pizza in einer luftdichten Box oder gut eingewickelt in Folie oder Backpapier auf, damit sie Geschmack und Knusprigkeit behält.
Wie lange hält sich Pizza im Kühlschrank?
Im Kühlschrank bleibt Pizza 1 bis 2 Tage genießbar, im Gefrierfach sogar bis zu 3 Monate! Zum Aufwärmen sind Ofen oder Pfanne am besten, damit der Boden wieder knusprig wird. So hast du immer eine schnelle Mahlzeit!
Wie Pizza aufwärmen?
Pizza lässt sich auf verschiedene Arten aufwärmen, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Hier sind die besten Methoden, je nachdem, ob du Knusprigkeit oder Schnelligkeit willst:
In der Pfanne (am besten für knusprigen Boden):
- Wie: Erhitze eine trockene Pfanne bei mittlerer Hitze, lege das Stück Pizza hinein und decke die Pfanne eventuell ab (für geschmolzenen Käse).
- Dauer: 2–4 Minuten
- Extra-Tipp: Gib ein paar Tropfen Wasser in die Pfanne (nicht auf die Pizza) und decke sie ab, so dünstet die Oberseite, während der Boden knusprig bleibt.
Im Ofen (für mehrere Stücke oder ganze Pizza):
- Temperatur: 180–200 °C
- Wie: Lege die Pizza auf Backpapier oder direkt auf das Gitter für einen knusprigen Boden.
- Dauer: 8–10 Minuten, je nach Dicke der Pizza.
In der Mikrowelle (schnell, aber nicht knusprig):
- Wie: Lege ein Pizzastück auf einen Teller und stelle ein kleines Glas Wasser daneben (hilft gegen eine matschige Kruste).
- Dauer: 30–60 Sekunden
- Hinweis: Die Kruste wird weich oder zäh, daher ist diese Methode nur empfehlenswert, wenn es schnell gehen muss.
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