Du läufst durch Italien, im Supermarkt, auf dem Campingplatz oder einfach durch die Stadt. Überall siehst du diese verlockenden Eissorten, bereit, deinen Tag ein Stück besser zu machen. Auf den ersten Blick wirkt vielleicht alles gleich, doch es gibt viele Unterschiede. Denk an Sorbet, Gelato, Softeis, Wassereis oder klassisches Speiseeis. Für echte Fans: nein, du träumst nicht, es gibt wirklich so viele Arten. Damit du den Überblick behältst, haben wir alle wichtigen Eissorten für dich zusammengestellt. So stillst du nicht nur deine Eislust, sondern bekommst auch eine ordentliche Portion Wissen dazu, win-win, wenn du uns fragst.
Was ist Sorbet?
Sorbet ist herrlich erfrischend und wird aus Obst, Wasser und Zucker hergestellt. Es enthält keine Milch oder Sahne und ist deshalb leichter als normales Eis. Geschmack und Farbe kommen direkt von Fruchtstücken, Saft oder Sirup. Manchmal wird auch ein Schuss Wein oder Likör hinzugefügt. Damit es offiziell „Fruchtsorbet“ genannt werden darf, muss ausreichend Frucht enthalten sein: in der Regel mindestens 25 %, bei Zitrusfrüchten wie Zitrone oder Orange mindestens 15 %. Tipp: Probiere Sorbet doch mal mit knusprigen Waffeln oder Hörnchen, für das gewisse Extra.

Was ist Gelato?
Gelato ist die italienische Variante von Speiseeis: leichter und weicher als herkömmliches Eis. Es wird meist mit Milch und etwas Sahne zubereitet, hat aber weniger Fett als klassisches Speiseeis. Dadurch kommen die Aromen intensiver zur Geltung. Gelato wird langsam gerührt, wodurch weniger Luft hineinkommt. Das macht es dichter und besonders cremig. Zudem wird es bei etwas höherer Temperatur serviert, was es noch geschmeidiger wirken lässt. Viele Sorten Gelato enthalten wenig bis gar kein Eigelb, das sorgt für eine frische, nicht zu schwere Konsistenz.
Was ist Speiseeis?
Speiseeis, auch als klassisches Rahmeis oder Milcheis bekannt, ist die bekannteste aller Eissorten. Es wird aus Sahne, Milch, Zucker und Eigelb hergestellt. Damit es als „Speiseeis“ gilt, muss der Fettgehalt mindestens 10 % betragen. Durch die Sahne und Eier bekommt es einen vollen Geschmack und eine feste Struktur. Anschließend werden Aromen wie Vanille, Schokolade oder Früchte hinzugefügt. Dieses Eis findest du häufig im Supermarkt oder in der Eisdiele. Lust, es selbst auszuprobieren? Mit praktischen Eismischungen gelingt es auch zuhause: perfekt für Anfänger und Profis.
Was ist Softeis?
Softeis erkennst du sofort an seiner weichen Struktur und der typischen Spiralform aus der Maschine. Es wird meist aus Milch oder Milchpulver mit Wasser hergestellt. Während der Zubereitung wird Luft eingearbeitet, wodurch das Eis besonders luftig und glatt wird. Softeis wird wärmer serviert als andere Eissorten und fühlt sich deshalb weicher an. Es schmeckt mild und schmilzt schnell auf der Zunge. Besonders lecker mit bunten Streuseln oder süßen Saucen als Topping.
Woraus besteht Softeis?
Die Zutaten von Softeis sind relativ simpel: Milch (oder Milchpulver), Wasser, Zucker und etwas Fett. In der Soft-Eismaschine wird Luft untergemischt, die für die bekannte Textur sorgt. Häufig werden auch Aromen und Stabilisatoren hinzugefügt, damit das Eis festbleibt und nicht sofort zerläuft. Das Ergebnis: eine luftige, cremige Leckerei.
Was ist Wassereis?
Wassereis ist eine besonders erfrischende Eissorte, die aus Wasser, Zucker und Aromastoffen besteht: oft Fruchtsaft, Sirup oder natürliche Aromen. Es enthält weder Milch noch Sahne und ist somit fettfrei. Wassereis ist nicht cremig, sondern knackig gefroren und perfekt für heiße Sommertage.
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