Bist du ein echter Schokoladenfan? Dann sollte Kakao auf jeden Fall in deiner Küche stehen. Von Schokoriegeln über Brownies bis hin zu heißer Schokolade ist Kakao oft die Grundlage vieler Leckereien. Doch was ist Kakao genau, woher kommt Kakao und ist Kakao gesund? In diesem Blog findest du Antworten auf deine wichtigsten Fragen rund um das Thema Kakao. Lies also schnell weiter. 

Was ist Kakao? 

Kakao ist ein Pulver, das aus der Kakaobohne gewonnen wird. Diese Bohnen wachsen an einem Kakaobaum. Nach der Ernte werden die Bohnen fermentiert, getrocknet, geröstet und anschließend gemahlen. Aus dieser Masse entstehen Kakaobutter und Kakaopulver. Das Pulver kennst du als Kakao, das du zum Backen, für Getränke oder Desserts nutzt. Kakaonibs sind kleine Stücke der Bohne ohne Zucker oder Milch. Sie sind knusprig und erinnern im Geschmack an dunkle Schokolade. 

Was ist der Unterschied zwischen Kakao und Schokolade? 

Kakao ist das Grundprodukt von Schokolade. Sobald du Kakao mit Kakaobutter, Zucker, Milchpulver für Vollmilchschokolade und manchmal weiteren Zutaten mischst, entsteht Schokolade. 

Woher kommt Kakao? 

Kakao stammt ursprünglich aus Mittel und Südamerika, wo er seit Tausenden von Jahren angebaut wird. Heute wächst Kakao an vielen Orten, vor allem in tropischen Regionen rund um den Äquator. Dazu gehören unter anderem die Elfenbeinküste, Ghana, Indonesien, Brasilien und Ecuador. Diese Länder bieten ein warmes und feuchtes Klima, das wichtig für den Anbau ist. 

Wo wächst Kakao und woher kommen Kakaobohnen? 

Kakaobohnen wachsen in großen Schoten, die an Kakaobäumen hängen. In jeder Schote befinden sich etwa 20 bis 50 Bohnen, umgeben von weißem Fruchtfleisch. Die Bäume wachsen am besten im Schatten größerer Pflanzen bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad und mit viel Regen. Die Bohnen werden per Hand geerntet und danach einige Tage an einem warmen Ort gelagert. Während dieser Fermentation entwickelt sich der typische Geschmack, den du von Schokolade kennst. 

Wie viel Kakao enthält Vollmilchschokolade? 

In Vollmilchschokolade liegt der Kakaoanteil meist zwischen 25 Prozent und 35 Prozent. Der restliche Anteil besteht aus Zucker, Milchpulver und Kakaobutter. In Zartbitterschokolade ist der Kakaoanteil deutlich höher und kann bis zu 85 Prozent erreichen. 

Kann Kakao verderben? 

Ja, Kakao kann mit der Zeit an Geschmack verlieren und an Qualität einbüßen. Er verdirbt zwar nicht so schnell wie Milchprodukte, allerdings solltest du Kakao trocken, kühl und luftdicht lagern. Auf diese Weise bleibt er jahrelang gut. Meist kannst du ihn sogar nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum verwenden. Riecht der Kakao jedoch muffig oder zeigt er Anzeichen von Schimmel, solltest du ihn nicht mehr nutzen. 

Ist Kakao gesund und für was ist Kakao gut? 

Reiner Kakao enthält verschiedene Mineralstoffe, darunter Magnesium, Eisen, Kupfer und Mangan. Zudem findest du in Kakao viele Flavonoide. Diese Stoffe können helfen, den Blutdruck zu senken, die Durchblutung zu fördern und deine Zellen vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Beachte allerdings, dass diese Vorteile vor allem für rohe oder dunkle Kakaoprodukte gelten und nicht automatisch für Schokolade mit viel Zucker und Fett. 

Ist reiner Kakao gesund? 

Ja, reiner Kakao enthält zahlreiche Antioxidantien, die deinen Körper vor äußeren Belastungen schützen können. Besonders rohe Kakaoformen, die nicht erhitzt wurden, behalten viele dieser wertvollen Stoffe. Deshalb gilt pure Kakao als gute Wahl. 

Wieviel Kakao pro Tag? 

Schon eine kleine Menge reicht aus. Etwa 1 bis 2 Esslöffel täglich sind sinnvoll, zum Beispiel in deinem Porridge, im Smoothie oder als Zutat in einfachen Backrezepten. Du solltest nicht zu viel nehmen, denn Kakao enthält auch Stoffe wie Koffein und Theobromin. Bei einer hohen Aufnahme können sie zu Unruhe oder Schlafproblemen führen.